Vom Apfel zum Saft
Vom Apfel zum Saft
Am 04.03.25 waren wir in der Lütauer Süßmosterei. Wir gingen von der Schule bis zum Bahnhof und wurden von einem Bus abgeholt, der uns nach Lütau brachte. Auf dem Hof der Mosterei angekommen, begrüßte uns Philipp. Wir sahen sofort das riesige Silo mit sehr vielen Äpfeln. Sie wurden mithilfe von Wasser in das Mostereigebäude transportiert. Philipp hat dann einen Rundgang mit uns gemacht und uns viel erklärt. Wir schauten uns die Apfelzerkleinerungsmaschine an. Sie zerdrückt die Äpfel zunächst grob. In der Saftpresse werden die Apfelstückchen anschließend so stark gepresst, dass Apfelsaft gewonnen wird. Das Abfallprodukt nennt man Trester, was hauptsächlich die Apfelschale ist. Den Trester durften wir auch probieren. Eigentlich wird er aber an Schweine oder Wildtiere verfüttert. Dann sahen wir uns die riesigen Edelstahltanks an, in denen der Saft aufbewahrt wird. Zum Putzen muss man komplett in sie hineinklettern. Isabell überprüfte oft den Druck in den Tanks. Nach einer Mittagspause in der Sonne führte Philipp uns in die „Waschmaschine“, in der die Saftflaschen gewaschen und befüllt werden. Die Flaschen können bis zu 25 Mal wiederverwendet werden. Wie oft eine Flasche befüllt wurde, ist an dem weißen Ring in der Mitte der Flasche zu erkennen. Bei häufiger Befüllung ist der Ring deutlicher zu sehen, weil die Flaschen während des Befüllens aneinander klappern. Das Tollste an dem Ausflug kam dann: Wir gingen gemeinsam in den großen Garten und durften viele verschiedene Säfte mit geschlossenen Augen probieren und erraten. Dann durften wir ein Etikett für unsere eigene Apfelsaftflasche malen. Zum Schluss war noch etwas Zeit zum Besichtigen des Saftladens und zum Spielen übrig, aber dann verabschiedeten wir uns auch schon und fuhren mit Frau Münch und Herrn Heesch zurück nach Schwarzenbek.
Bericht von Dominik und Lennard aus der 5f